Wesensbeschreibung

AFRICAN-AMBER-AKONO-MICK-010

Wesensbeschreibungen über African Amber Akono Mick

 

Vom Frauchen,
… ein Rhodesian Ridgeback, den ich jeden Tag „fressen“ könnte. Ich bin Micks Frauchen und alles andere als objektiv.

Mick ist in unser Leben gekommen und hat es ganz schön auf den Kopf gestellt und dafür sind wir ihm und seiner Züchterin Monika sehr dankbar. Wenn ich so darüber nachdenke, was wir alles verpasst und nicht erlebt hätten wäre er nicht bei uns. Gar nicht auszumalen. Bauchschmerzen vor Lachen, gerötete Augen vor Weinen, blaue Flecken und Kratzer am Körper vor lauter Toben, neue tolle Menschen, die unser Leben bereichert haben und wir sind froh darüber, dass es so gekommen ist.

Meine erste Begegnung mit einem RR hatte ich bereits vor gut acht Jahren. Mein Versicherungsmakler brachte seinen RR zu einem Termin mit und dieses Wesen hat mich durch seine Art verzaubert. Für mich war klar, dass sobald es gehen würde und ich bereit dafür bin, würde ein RR ein Teil des Lebens werden. Als Kinder hatten wir immer Tiere zu Hause, alles was Fell und Federn hatte fand irgendwie den Weg durch unsere Haustüre zu uns. Nicht immer waren meine Eltern begeistert. Die Liebe zu Hunden konnte ich allerdings nicht ganz so umsetzen, wie ich wollte. Simba, unsere Schäferhündin, verblieb in der spanischen Heimat. Dafür trat Aki, der Nachbarscollie, in mein Leben und so hieß es über Jahre nach der Schule mit ihm raus an die frische Luft, bis er den Weg über die Regenbogenbrücke angetreten ist.

Also über ein Jahr intensivster Beschäftigung mit dem Thema RR. Literatur gewälzt, Berichte gelesen, Leute ausgefragt, andere RR beobachtet, Züchter besucht, positives und negatives erlebt, Pro-und Contra notiert, etc. etc. Dann war da dieses Bauchgefühl, als wir Monika Ermer kontaktiert haben. Eching bei München….geht es nicht noch weiter weg? Aber der Bauch sagte uns, wir sollen den Weg nach München antreten. Da war er nun mit seinen Geschwistern, eingegliedert in das Familienleben, den Garten unsicher machen und die Mama Glenda ärgern, also voll dabei und mitten im Leben. So muss es sein und damit um uns geschehen. Zwei Wochen später zog Mick bei uns ein und er gehört zu uns, wie jedes andere Familienmitglied. Mit viel Arbeit, Liebe und Geduld haben wir dann dort weitergemacht, wo Monika quasi die Übergabe gemacht hat. In der Zwischenzeit ist Mick fast 17 Monate alt und durch seine Art, seine Gelassenheit, seine Sozialisierung und sein Benehmen fühlen wir uns in der Erziehung bestätigt – auch wenn wir nicht immer alles richtig gemacht oder auch einiges versäumt haben. Aber wer ist schon perfekt? Ein Familienmitglied, welches uns überall (fast) hin begleitet, uns und unsere Freunde sowie Nachbarn durch seine Art verzaubert, seine Sensibilität, wenn mal irgendetwas nicht stimmt, uns aufhorchen lässt, seine Intelligenz und schnelle Auffassungsgabe uns erfreut, seine Kuscheleinheiten uns Spaß machen und wir freuen uns auf das, was uns noch mit ihm erwartet. Er ist unser Champion!


 

Vom Herrchen,
… ein Rhodesian Ridgeback, der mich jeden Tag zum Lachen bringt.

Über ein Jahr habe ich mir die Zeit genommen um zu prüfen, welcher Hund am besten zu mir passt. Welchem Hund ICH gerecht werden kann.

Als Selbstständiger bin ich viel unterwegs, im Auto, in Meetings, in Veranstaltungen und so weiter. Schön wäre also eine Fellnase, die extrem ausgeglichen, sportlich und muskulös sowie ausdauernd mit einer besonderen Eleganz ist. Stattlich sowie Stolz ohne Aggressivität oder Scheu. Menschenfreund und Kinderliebend und immer bei mir.

Gefunden! Den perfekten Hund – ein Rhodesian Ridgeback.

Nach langem Suchen und über zehn besuchten Züchtern habe ich/haben wir ihn gefunden. In München bei Monika Ermer. Eigentlich wollte ich/wollten wir nicht einen Züchter so weit weg von unserem Standort. Doch da war dieses gewisse Bauchgefühl und die Chemie stimmte. Endlich! Das Ziel von Monika Ermer ist es, gesunde, langlebige und alltagstaugliche Hunde zu züchten, die dem Standard entsprechen. Die Welpen wachsen im Wohnzimmer auf und sind ein fester Bestandteil des täglichen Lebens. Ab der vierten Woche geht es dann schon in den Garten mit einem Welpenspielplatz. Die perfekten Voraussetzungen und Bedingungen für den Hund, den ich mir als Team „Mensch und Hund“ sowohl im Privatleben als auch im Business, vorstelle.

Heute ist mein Mick ca. 16 Monate jung. In der Prägungsphase konnte ich ihm fast alles beibringen nur das „alleine lassen“ habe ich etwas versäumt, wenn man das so nennen kann, denn schließlich sollte er mich ja auch den ganzen Tag begleiten. Nichts desto trotz soll auch dies gelernt sein. Mittlerweile aber auch kein Problem mehr, es wird von Tag zu Tag besser. Er ist absolut ausgeglichen. Bis heute hat er nichts Erwähnenswertes angeknabbert oder zerrissen. Hört nach regelmäßigen Trainings in der Hundeschule und auch zu Hause aufs Wort. Ok, manchmal philosophiert er mit sich selbst – soll ich oder soll ich nicht? Aber wenn ich dann meine Bitte mit einem ernsteren Ton einmal wiederhole, klappt es dann. Hin und wieder gibt es dann noch eine positive Bestätigung anhand von Küsschen oder Leckerchen. Leckerchen sind eindeutig sein Favorit. Mit seinen Fellnasen-Kollegen spielt er absolut sozialisiert auf die typische Art und Weise seiner Rasse natürlich. Doch kann er auch bei kleinen Hunden und Welpen sehr sanft und geduldig sein. Er liebt das Mitfahren im Auto und das Fliegen im Flugzeug ist kein Problem. Bei Meetings, egal im Büro oder im Restaurant, liegt er ganz brav neben mir und der Small Talk in meinen Terminen beginnt immer nicht über ihn sondern direkt mit ihm.

Natürlich könnte ich jetzt noch dutzende von Seiten hier füllen. Doch hier nun mein Fazit:

Vom Wesen her ein ganz toller Hund, Kamerad und Begleiter. Immer dankbar, treu, ganz nah sowie so wunderbar ehrlich und nicht falsch. Er bringt mich jeden Tag zum Lachen!

PS
Durch Mick habe ich auch noch ganz neue und tolle Hundehalter / Menschen kennengelernt wo Freundschaften von Köln, über Düsseldorf bis nach München entstehen und entstanden sind.


 

Vom Patenonkel,
… ein Rhodesian Ridgeback, wo dem Patenonkel vor lauter Begeisterung immer noch die Worte fehlen – so könnte man es in einem Satz fassen.

Ich erinnere mich noch gut an das erste Gassigehen mit meinem Patenkind Mick. Er war noch recht klein und man mochte kaum glauben, dass aus diesem süßen Zwerg, der schon zitterte, wenn ein lautes Auto an uns vorbeifuhr, einmal so ein patenter Kerl werden sollte.

Mick hat sich prächtig entwickelt!

Er ist nicht einer dieser angepassten und weichgespülten Vierbeiner, die mit eingezogenem Schwanz durch die Weltgeschichte schleichen…. Nein, er ist ein echter Kerl, quasi ein „Original“!

Charmante Nudel oder zickige Diva? Ich formuliere es mal so, er hat den Charme und die Heiterkeit eines Fred Astaire´s, als der noch seinen Gassenhauer „I´m singing in the rain“ trällerte, die personality von Bruce Willis in dem Film „Armageddon – Das jüngste Gericht“, die Eleganz und Geschwindigkeit eines Jaguar E-type´s und das geistige Niveau eines Stephen Hawking´s auf vier Pfoten.

Also kurz gesagt, ein rundum gelungener Typ, weit weg von hinterlistigen Charaktereigenschaften und noch weiter weg von den geliebten Corgis der Queen – Gott sei Dank!

Es grüßt der Patenonkel Andre


 

Von der Patentante Nici,
… ein Rhodesian Ridgeback, …
Beschreibung folgt.


 

Von Bernd Degenhardt,
Leitender Hundetrainer und Inhaber von House of Animals
… ein Rhodesian Ridgeback, der einfach klar im Kopf ist.

Der 15 Monate junge Rhodesian Ridgeback Akono Mick ist seit der zehnten Woche bei mir in der Hundeschule. Mit heutigem Stand ist er ein sehr ausgeglichener Junghund. Dem Alter entsprechend hat er einen sehr gut definierten und muskulösen Körperbau bei einer Höhe von 68 cm und 44 Kg, auch bedingt durch das beginnende Lauftraining mit Frauchen sowie Radfahren mit Herrchen. Im Spieltrieb ist er ein wendiger und aktiver Hund. Durch seine ausgezeichnete Prägungsphase ist er ein außergewöhnlich gut sozialisierter RR. Mick weiß sich durchzusetzen, kann sich unterwerfen und ist sehr kinderfreundlich.

Fazit
Mick ist eine tolle Fellnase und vom Wesen her einfach klar im Kopf. Müsste ich ihn bewerten, würde ich ihm ein V1 geben.

Bernd Degenhardt


 

Von Sonja Wissmann,
zertifizierte Hundeerzieherin und Verhaltensberaterin IHK|BHV
… ein Rhodesian Ridgeback mit Charme ☺

Mick ist ein Ridgeback der weiß, wie man seine Halter aus der Reserve locken kann. Ein guter Charakterhund, der lieber dem „Ärger“ aus dem Weg gehen möchte aber zugleich mit 4 Pfoten im Leben steht.

Souverän meistert er „Konflikte“ mit seinen Artgenossen. Einen „Dickkopf“ hat er von Anfang an, da kann ich aus Erfahrung sprechen, als ich es auch einmal persönlich zu spüren bekommen habe, als er mir ein „Küsschen“ geben wollte.

Bei den Grundkommandos wie zum Beispiel das Hinlegen auf den Bauch also dem „Platz“ war er ein typvoller Ridgeback – es war am Anfang nicht so seine Stärke. Warum denn auch?! Hinlegen, obwohl viele andere Spielgefährten Drumherum sind… ne ne, da wird erst noch überlegt.

Seine Körperkraft hat er schon von Anfang an immer mal wieder eingesetzt… einmal kurz den Blick und die Aufmerksamkeit von ihm abgewendet und Schwups hat er Frauchen und Herrchen gerne mal kurz „mitgenommen“ ☺.

Aber die Konsequenz von Frauchen und Herrchen zahlen sich aus, denn das Hinlegen ist gar nicht so schlimm, das Warten in der Gruppe macht er immer besser, der Rückruf ist auch ohne große Umwege möglich und die Leinenführung ist durch regelmäßiges Training und guter Umsetzung der „2 Beiner“ gut geworden.

Mick macht sich auch in der HuTa (Hundetagestätte) immer besser. Was anfänglich im jungen Alter ein bisschen quengelig war, weil „Warum muss ich hier ohne meine 2 Beiner sein?“ , ist jetzt kein Problem mehr. In einer Gruppe von mehreren Hunden war und ist er auch nicht „klein“ zu kriegen. Erwachsenen Hunden passte er sich gut an und als kleiner Bub wusste er schon ganz genau, welchen souveränen Hund er besser nicht ärgern sollte.

Mittlerweile ist er schon über 1 Jahr und in der der Phase, in der er die kleine Festplatte im Kopf teilweise gelöscht hat. Aber seine „2 Beiner“ meistern jede Herausforderung und fragen auch gerne nach, was zu tun ist.

Mick beschreibe ich als sehr gut sozialisierten Hund mit souveräner Art gegenüber Artgenossen. Er weiß sich bei „älteren“ Hunden zu benehmen, um großen Ärger zu vermeiden. Bei gleichaltrigen oder jungen Hunden kann er sich auch schon mal akustisch bemerkbar machen, wenn es ihm zu bunt wird. Das „spanische Blut“ in ihm (sein Frauchen ist Spanierin ), macht Mick zu einem sehr netten, temperamentvollen nicht kastrierten Rüden. Mick ist von seinem Wesen ein äußerst freundlicher, interessierter und wachsamer Hund.

Ich freue mich darauf, weiter seine Entwicklung mit zu bekommen und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Sonja Wissmann